Galloway Maienhof
Galloway Maienhof

Unsere Herde
Robuste Schönheiten aus Schottland – ganzjährig auf den Weiden des Maienhofs

Die Rasse
Galloway-Rinder stammen ursprünglich aus dem Südwesten Schottlands und zählen zu den ältesten und robustesten Rinderrassen der Welt. Ihr dichtes, welliges Fell schützt sie vor Kälte und Nässe, weshalb sie ganzjährig im Freien gehalten werden können.
Die Tiere sind von Natur aus genügsam, gutmütig und bestens an extensive Weidehaltung angepasst. Sie ernähren sich ausschließlich von Gras, Kräutern und Heu – Kraftfutter ist weder nötig noch erwünscht.
Das Fleisch der Galloways überzeugt durch feine Marmorierung, zarten Geschmack und intensive Aromen. Die langsame, natürliche Aufzucht auf der Weide macht den Unterschied.
Zuchtprinzipien
Bei der Zucht setzen wir auf Gesundheit, Robustheit und gute Muttereigenschaften. Unsere Kühe kalben problemlos auf der Weide und kümmern sich selbstständig um ihren Nachwuchs.
Wir züchten reinrassige Galloways und achten auf genetische Vielfalt innerhalb der Rasse.
Nur gesunde, vitale Tiere mit gutem Charakter werden zur Zucht eingesetzt.


“Naturschützer im Zottelfell”
Ökologie & Naturschutz
Galloways sind nicht nur robuste Fleischrinder – sie leisten auch einen aktiven Beitrag zum Naturschutz und zur ökologischen Vielfalt.
Naturschutzgebiete, Magerwiesen und extensive Nutzflächen sind die idealen Weiden der Galloways. Die vergleichsweise leichten Tiere mit ihren breiten Klauen schonen die Grasnarbe und verhindern Bodenverdichtung.
Galloways sind in ihrem Fressverhalten nicht wählerisch – dies fördert eine große Artenvielfalt der Pflanzen. Sie fressen auch Pflanzen, die andere Rinder verschmähen, und halten so die Weiden offen für seltene Kräuter und Blumen.
Galloways passen ihr Haarkleid dem Klima an und werden deshalb ganzjährig im Freien gehalten – ohne beheizte Ställe.
Galloways erzeugen bei gleicher Futterenergieaufnahme um 1/5 weniger CO₂ als beispielsweise Schwarzbunte Milchrinder. Ihre Effizienz macht sie zu einer umweltfreundlichen Wahl.
Sie haben rassebedingt einen um 20% geringeren Erhaltungsfutterbedarf als andere Hausrinder. Das heißt, sie wachsen und bilden noch Fleisch, wo andere Rinder nur noch für sich selbst fressen – ein bedeutender wirtschaftlicher und ökologischer Faktor.
Diese Genügsamkeit und Anpassungsfähigkeit an verschiedenste ökologische Bedingungen bilden die Grundlage für ihre weltweite Verbreitung.
Unsere Farbschläge
Auf dem Maienhof halten wir verschiedene Galloway-Farbschläge. Jede Rasse hat ihre eigene Schönheit und ihren eigenen Charakter.

Belted Galloway
Belted Galloways sind unverwechselbar: Ein breiter weißer Gürtel umschließt ihren Körper – daher auch der Spitzname "Oreo-Kuh". Diese auffällige Zeichnung macht sie zu echten Hinguckern auf der Weide. Trotz ihrer besonderen Optik sind sie genauso robust und genügsam wie ihre schwarzen Verwandten.

Dun Galloway
Dun Galloways bestechen durch ihr helles, grau-braunes bis beiges Fell. Diese seltene Farbvariante entsteht durch ein spezielles Gen und macht jedes Tier zu einem Unikat. Ihr sanftes Fell schimmert je nach Lichteinfall in warmen Tönen. Diese ruhigen und ausgeglichenen Tiere sind perfekt für die extensive Weidehaltung geeignet.

White Galloway
White Galloways sind die seltenste aller Galloway-Varianten. Ihr reinweißes bis cremefarbenes Fell macht sie zu beeindruckenden Erscheinungen auf der Weide. Trotz ihrer hellen Farbe sind sie genauso robust und winterhart wie ihre dunklen Verwandten. Diese außergewöhnlichen Tiere sind besonders ruhig und familienfreundlich.